top of page
DSC_1716.jpg

VITA

Liebe Leserin, lieber Leser,

​

Es fällt mir schwer, meine Tätigkeit in wenigen Worten zu definieren. Müsste ich jedoch das Wesentliche in einigen Stichworten benennen, würde ich von Kreation, sogenannter Alter und zeitgenössischer Musik, Austausch, Rhetorik und Szenografie sprechen.

​

Meine Ausbildung erhielt ich am Pôle Supérieur de Paris, an der Schola Cantorum Basiliensis sowie am Conservatorium van Amsterdam, wo ich meine Masterabschlüsse mit Auszeichnung und einstimmigem Lob der Jury erlangte. Meine künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von historisch informierter Aufführungspraxis, künstlerischer Kreation und zeitgenössischer Bühnenarbeit. Sie wurde geprägt durch die Zusammenarbeit mit Musiker*innen wie Pierre Hamon, Sébastien Marq, Susanna Borsch, Jorge Isaac, Andreas Böhlen, Lea Sobbe, Katharina Bopp, Walter Van Hauwe und Antonio Politano und setzt sich heute in einer erweiterten künstlerischen Forschung fort, die Komposition und szenisches Schreiben integriert.

Parallel zu meiner Ausbildung als Blockflötistin habe ich barockes Fagott bei Jérémie Papasergio, Klarinette bei Marina Moth sowie Komposition bei Nigji Sanges studiert und mich zudem im Bereich Mime und Regie an der Akademie MAPA (The Moving Academy for Performing Arts) weitergebildet.

​

Ebenso begeistert von historisch informierter Aufführungspraxis wie von zeitgenössischer Musik—sei es in Zusammenarbeit mit Komponist*innen oder durch eigene Kompositionen und Arrangements—trete ich heute mit internationalen Ensembles wie dem European Union Baroque Orchestra und dem Ensemble Xàcara auf und bin bei renommierten Festivals zu hören, darunter Festival en Tarentaise, Embaroquement Immédiat, Présence Compositrices, das Spiegelungen Projekt (Bird’s Eye Jazz Club) sowie das Festival des Arts Sacrés.

Meine drei zentralen künstlerischen Schwerpunkte entfalten sich insbesondere in folgenden Ensembles und Projekten:
— Xàcara und Funny Hats, in denen ich Dialoge zwischen historischen Instrumenten, Jazz und zeitgenössischer Musik in immersiven Formaten erforsche;
— Les Incidences, ein Consort, das sich der Förderung einer beim breiten Publikum noch wenig bekannten Besetzung sowie der zeitgenössischen Kreation widmet, insbesondere durch das Projekt UMAMI in Zusammenarbeit mit der Komponistin Yumi Augustine ;
— Projekte, in denen historisch informierte Aufführungspraxis auf zeitgenössische und engagierte Inszenierungen trifft (King Arthur, Produktionen mit Les Goûts Réunis, Les Noctambules, cie Furinkaï u. a.).

​

Vermittlung und Weitergabe stehen im Zentrum meines künstlerischen und beruflichen Engagements, sowohl in meiner Konzerttätigkeit als auch im Unterricht. Es ist mir ein Anliegen, die Vielfalt und den Reichtum der Blockflöte sichtbar zu machen, ihr Repertoire—von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Werken—zu vermitteln und eine offene, kreative sowie stilbewusste Praxis zu fördern.

​

Nach Lehrtätigkeiten in Frankreich am Conservatoire Hector Berlioz (Paris) und am Conservatoire Maurice Cornet (Deuil-la-Barre) unterrichte ich derzeit an der Freien Musikschule Basel und Musikschule Mellingen (Schweiz) und bin regelmäßig als Vertretungslehrerin an der Musik-Akademie Basel sowie an der Musikschule Konservatorium Zürich tätig.

​

Heute ist es mir ein besonderes Anliegen, kreative und interaktive Aufführungen für ein vielfältiges Publikum zu entwickeln. In meinen Projekten überschreite ich bewusst stilistische Grenzen und entfalte erzählerische Fäden, die zu einem erneuerten Hören einladen.

 

Ich wünsche Ihnen eine anregende Navigation auf dieser Website und freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

BIO: À propos

© 2023 von Camille Aubry – Blockflötistin und Komponistin.

bottom of page